Fachbegriffe

  Auf dieser Seite möchte ich eine ständig aktualisierte Sammlung von EDV-, IT, bzw. auch Design- und Grafik-bezogenen Begriffen anbieten. Klicken Sie auf einen einzelnen Eintrag, der Sie interessiert, um weitere Erklärungen zu dem Begriff einzusehen.

  
ADSL
Abk./Abgekürzt für: Asynchronous Digital Subscriber Line
Asynchrone digitale Teilnehmerverbindung

   Von der Firma Motorola entwickeltes Verfahren, das die Datenübertragungsraten in herkömmlichen Kupferleitungen, also z.B. im herkömmlichen Telefonnetz, durch digitale Übertragung beträchtlich steigert.
Account
Konto, Benutzerkonto

   Zugangsberechtigung zu einer Mailbox, einem Rechner oder einem Netzwerk. Er besteht in der Regel aus zwei Komponenten: einem Benutzernamen und einem Passwort. Erst nachdem Benutzername und Kennwort korrekt eingegeben wurden, kann der Anwender auf die angebotenen Dienste und Daten zugreifen. Diesen Vorgang bezeichnet man als Authentifizierung.
   Eng mit einem Account verbunden sind auch die Nutzerrechte, die diesem Account entsprechen. So kann zum Beispiel der Zugriff auf Daten und Rechner sowie die Berechtigung Daten zu ändern mittels des Accounts geregelt werden.
ActiveX
   Sammlung von Technologien bzw. Modulen für die schnelle Entwicklung von Programmen, die von Microsoft für Internet- und Intranet-Anwendungen konzipiert wurde. Das Verfahren bzw. die Technologien beruhen auf der Objektorientierung.
   ActiveX-Controls lassen sich auch in Webseiten integrieren, stellen dabei jedoch seit langer Zeit ein Sicherheitsrisiko dar, da Schadensprogramme wie Viren oder Trojaner damit leicht verbreitet werden können.
Animation
   Die Darstellung bewegter Bilder als Folge von Einzelbildern auf einem Rechner, so daß die Illusion von Bewegung entsteht. Animationen kommen im Web-Design vor allem als eingebundene Filme und Flash-Animationen vor.

Synonym: Computeranimation
Backend
Abk./Abgekürzt für: BE

   Im Bereich der Web-CMS-Systeme versteht man unter dem Backend die Benutzeroberfläche für die Eingabe, Pflege, sowie alle sonstigen redaktionellen Arbeiten auf dem Datenbestand des CMS.
Bridge
"Brücke"

   Ein Verbindungsgerät, das den Datenaustausch zwischen zwei mit dem gleichen Kommunikationsprotokoll arbeitenden Netzwerksegmenten durchführt. Ein derartiges Verbindungsglied dient der Netzkopplung von lokalen Netzwerken (LAN).
Browser
   Wird für den Zugriff auf Inhalte des World Wide Web benötigt und dient der Anzeige von HTML-Seiten und deren Inhalten. Auch die Weiterverfolgung von Hyperlinks wird durch den Browser ermöglicht. Fast alle Browser sind heute in der Lage, neben reinem Text auch Grafiken anzuzeigen, Audio- und Videodateien auszugeben oder kleine Programme (Java-Applets, Scripts) auszuführen. Neben dem Zugriff auf das Internet bieten moderne Browser E-Mail-Zugang und ermöglichen die Teilnahme an Newsgroups. Der Zugriff auf Inhalte mittels eines Browsers wird allgemein als "browsing" bezeichnet - umgangssprachlich spricht man dagegen vom "surfen"
   Die bekanntesten Browser sind heutzutage der Internet Explorer von Microsoft, der Firefox von Mozilla sowie Opera und Netscape.

Synonym: Webbrowser, Web-Browser
CMS
Abk./Abgekürzt für: Content Managment System

   Ganz allgemein gesprochen, kann man ein CMS als ein zentrales System zur Verwaltung beliebiger digitaler Daten definieren. Die zu speichernden Daten können dabei Texte, Bilder, Videos oder alle anderen denkbaren Formate sein. Ziel eines CMS ist nun die Organisation und Darstellung der Daten, welche ja in der Regel realen Informationen (Adressen, Rechnungen,...) entsprechen, vom notwendigen Hintergrund der elektronsichen Datenverarbeitung zu abstrahieren. Kurz gesagt: Die Informationen sollen in allgemeinverständlicher Art und Weise dem Benutzer präsentiert werden, welcher mit diesen Daten arbeiten muss.

Synonym: Redaktionssystem
CSS
Abk./Abgekürzt für: Cascading Style Sheets
mehrstufige Formatvorlage

   Eine HTML-Erweiterung, die eine Vereinfachung der Layoutgestaltung für Webseiten, durch Trennung der Inhalte von der konkreten Darstellung, ermöglicht. CSS kann man sich als eine Art "Vorlage" vorstellen, mit deren Hilfe sich die Formatierung von HTML-Seiten vereinfachen und auch automatisieren lässt.
   Mit CSS können alle Formatierungen in unabhängigen Dateien festgelegt werden, welche bei Bedarf hinzugeladen werden. Die hier festgelegten Darstellungen gelten dann für alle HTML-Seiten, die diese "inkludieren". Hierdurch ergibt sich, vor allem bei sehr umfangreichen Projekten, ein einheitliches Darstellungsbild der verschiedenen HTML-Seiten, sowie eine einfache Art und Weise die Darstellung zu ändern.
   Mit CSS ist es außerdem möglich, Objekte pixelgenau zu positionieren, wodurch die Gestaltung sehr viel flexibler und einfacher wird.
   CSS wird heutzutage von allen gängigen Browsern unterstützt, jedoch nicht immer im vollen Umfang.
Chat
   direkte "Unterhaltung" zwischen zwei und mehreren Nutzern eines Netzwerks, einer Mailbox, eines Online-Dienstes oder des Internets. Die Kommunikation geschieht per Tastatur und Bildschirm. Im Internet stehen spezielle IRC-Server mit zahlreichen Channels zur Verfügung. Wer teilnehmen will, benötigt entweder ein spezielles Programm wie mIRC oder einen chatfähigen Browser. Mit der IRC-Software muss man sich auf einem IRC-Server einloggen, um einen Gesprächskanal auswählen zu können. Bei einem Java-Chat können auch grafische und interaktive Elemente benutzt werden. Webbrowser-basierende Chats drängen die IRC-basierenden Chats in ihrer Bedeutung zurück.

Synonym: Chatten
Client
   Ein Benutzerrechner, der von einem anderen Rechner (Server) Dienste und Daten abrufen kann, ohne selbst keine solchen Dienste zur Verfügung stellt.
   Die Software, die zur Nutzung solcher Dienste verwendet wird (z.B. Browser, E-Mail-Programm), wird im allgemeinen auch als Client, bzw. Client-Software bezeichnet

Synonym: Workstation (Hardware), Client-Software (Software)
DENIC
Abk./Abgekürzt für: Deutsches Network Information Center

   Die DENIC verwaltet in Deutschland die Second-Level-Domains unterhalb der Level-Domain ".de".
DNS
Abk./Abgekürzt für: Domain Name System
Domänen-Namen-System

   Ein Abbildungssystem, welches die Zuordnung von physikalischen Adressen (z.B. "123.123.123.123") auf lesbare Namen ermöglicht. Hierdurch kann der Benutzer auf einfache Namenskonventionen (www.domainname.de) zurückgreifen und der DNS übernimmt die Zuordnung auf die entsprechende Internetadresse.

Synonym: Name-Server
DSL
Abk./Abgekürzt für: Digital Subscriber Line
Digitale Teilnehmerverbindung

   Digitale Datenübertragung über Kupferkabel des bestehenden Telefonnetzes mit hohen Übertragungsraten. Ermöglicht sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten beim Download von Daten und gute Werte für den Upload, so daß auch sehr große Datenmengen wie Videos leicht bewältigt werden können. Für weite Strecken werden allerdings Zwischenverstärker benötigt, da die Leistungsfähigkeit rasch abnimmt.
Domain
   Organisationskonzept im Internet, bei dem das gesamte Netz in logische Sub-Netzwerke und -Bereiche eingeteilt wird.
   Ein Domainname besteht aus einer Top-Level-Domain und Second-Level-Domain. Die Top-Level-Domains dienen dabei vor allem der Unterscheidung nach dem Herkunftsland (".de", ".at", etc.) oder der Art der Nutzung (".com" für gewerbliche Anbieter, ".edu" für Bildungseinrichtungen, etc.). Die Second-Level-Domain kann vom Betreiber der Internetseite frei gewählt werden, insofern sie noch nicht registriert ist und sich an die gegebenen Namenskonventionen hält (z.B. keine Sonderzeichen außer "-" und "_", maximal 128 Zeichen länge, etc.).
   Die Registrierung einer Domain erfolgt bei den am Ort zuständigen NICs - in Deutschland also der DENIC. Die meisten Provider bieten jedoch einen kostenlosen Dienst zur Anmeldung einer eigenen Website.
   Second-Level-Domains können noch in sogenannte Sub-Domains unterteilt werden - z.B. services.digital-abstract.de.
Download
"Herunterladen"

   Bezeichnung für das Herunterladen von Daten auf den eigenen Rechner über das Internet oder in einem Netzwerk. Das Aufspielen von Daten auf einen entfernten Rechner wird als "Upload" bezeichnet.
Dynamic HTML
   Ein Verfahren, mit dem Web-Seiten einheitlich und interaktiv gestaltet werden können. Kernelemente sind dabei die Cascading Style Sheets (CSS) und die Einbindung von Scripting-Sprachen wie Java-Script. Da sich nicht alle Browser-Hersteller an gültige Konventionen halten, ist es oft sehr aufwendig interaktive Webseiten zu erzeugen, die auf allen Browsern funktionieren und ein einheitliches Erscheinungsbild abgeben.
E-Commerce
Abk./Abgekürzt für: Electronic Commerce
Elektronischer Handel

   Inzwischen verallgemeinerter Ausdruck für elektronischen Handel und Dienstleistungen jeglicher Art.
   Dabei werden verschiedene Varianten unterschieden, je nachdem zwischen wem der Handel stattfindet:
- Business-to-Business (B2B): Kontakte zwischen Unternehmen.
- Business-to-Government (B2G): Kontakte zwischen Unternehmen und Behörden
- Business-to-Consumer (B2C): Kontakte zwischen Unternehmen und Privatkunden
- Consumer-to-Consumer (C2C): Kontakte zwischen Endverbrauchern

   Eng damit verbunden sind auch die Begriffe E-Government (elektronische Verwaltung), E-Payment (elektronische Bezahlung) und M-Commerce (Vertrieb von Waren und Dienstleistungen über mobile Endgeräte wie Handys und PDAs).
E-Mail
Abk./Abgekürzt für: Electronic Mail
Elektronische Post

   Der meistgenutzte Dienst im Internet. Schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten erlauben es Textnachrichten und beliebige Anhänge weltweit in sehr kurzer Zeit zu versenden. Durch elektronische Postfächer müssen dabei die Empfänger auch nicht gleichzeitig online sein und es wird eine einfache Archivierung des Schriftverkehrs ermöglicht.
FTP
Abk./Abgekürzt für: File Transfer Protocol
Dateiübertragungsprotokoll

   Auf TCP/IP aufbauendes, verbindungsorientiertes Standardprotokoll, welches den Datentransfer zwischen mehreren Rechnern im Internet oder in lokalen Netzwerken ermöglicht. FTP erlaubt zudem verschiedene Befehle, mit denen die Übertragung gesteuert werden kann, sowie die Bearbeitung der Verzeichnisstruktur auf entfernten Rechnern.

Synonym: Redaktionssystem
Flash
   Name eines Animationsprogramms der Firma Macromedia zum Gestalten von Webseiten auf der Grundlage vektorbasierender Grafiken. Im Flash-Dateiformat erzeugte Dateien ermöglichen die Darstellung von animierten Texten, Grafiken, Sounds und Video. Das mittlerweile als Quasi-Standard geltende Flash-Dateiformat ist offen gelegt und kann von anderen Herstellern lizenziert werden.
   Für das Abspielen von Webseiten mit Flash-Inhalten muss der Benutzer ein entsprechendes Zusatzprogramm (Plugin) auf seinem Rechner installieren. Der Flash-Player ist für private Kunden kostenlos und lässt sich von der Macromedia-Website herunterladen.
   Flash-Dateien besitzen in der Regel die Dateiendung ".swf".

Synonym: Flash-Animation, Shockwave
Freeware
"Freie Software"

   Software, die kostenlos vertrieben wird und auf unbegrenzte Dauer genutzt und weitergegeben werden darf.
Frontend
Abk./Abgekürzt für: FE

   Im Bereich der Web-CMS-Systeme versteht man unter dem Frontend die Benutzeroberfläche für den Besucher der Website, oder einfach gesagt: die eigentliche Website selbst, wie sie im Browser für jeden sichtbar ist.
GUI
Abk./Abgekürzt für: Graphical User Interface
Grafische Benutzerschnittstelle

   Die grafische Präsentation eines Betriebssystems bzw. einer Anwendung auf dem Monitor des Benutzers. Dabei unterscheidet man zwischen Kommando-orientierten Benutzeroberflächen (z.B. MS-DOS) und grafischen Benutzeroberflächen (z.B. Windows, MacOS). Bei Kommando-orientierten erfolgt die Eingabe von Befehlen mittels Tastatur durch Eingabe von Text oder Zeichen. Hierbei muss der Anwender den Befehlssatz erlernen. Bei grafischen Benutzeroberflächen werden die Befehle mittels Mausklicks auf Schaltflächen oder Symbole (Icons) an den Computer übergeben. Durch die stark visualisierte Befehlsstruktur erlernt der Anwender sehr schnell die verschiedenen benötigten Aktionen, die ihm einen effektiven Umgang mit dem Rechner ermöglichen.
Gateway
"Übergang, Zugang"

   Eine Einrichtung, um Netzwerke mit unterschiedlichen Kommunikationsprotokollen so zu verbinden, dass Informationen zwischen den Netzwerken ausgetauscht werden können. Dabei werden von Gateway die Informationen in ein Format übersetzt, das von den Protokollen des Empfänger-Netzwerks unterstützt wird.
HTML
Abk./Abgekürzt für: HyperText Markup Language
"Hypertext Auszeichnungssprache"

   Auszeichnungssprache für Seiten im World Wide Web. Generell sind alle Seiten im WWW mit HTMl formatiert - auch Seiten mit Flash-Animationen, welche nur in die HTML-Seiten eingebettet sind. Als eine Strukturierungssprache definiert HTML grundsätzlich nur, "was" in dem Dokument enthalten ist und überlässt die konkrete Darstellung dem Anzeigeprogramm (Browser). Da die Darstellung im Internet mit der Zeit immer designlastiger wurden, wurde der Standard um die Cascading Style Sheets (CSS) ergänzt. Hierdurch sind auch absolute Positionierungen von Elementen innerhalb der Seite möglich und die Art der Darstellung wurde wieder stärker vom eigentlichen Inhalt getrennt.
   Ein Kernelement von HTML sind die sogenannten Links (Verweise). Diese Verweise dienen dazu, verschiedene Seiten beziehungsweise mehrere Dokumente miteinander zu verbinden und somit interaktive Elemente in die statischen Inhalte zu bekommen.
   HTML-Dokumente werden innerhalb des WWWs über das HTTP-Protokoll übertragen. Voraussetzung für die Betrachtung einer HTML-Seite ist ein WWW-Browser. Die bekanntesten Browser sind heutzutage der Internet Explorer von Microsoft, der Firefox von Mozilla sowie Opera und Netscape.
   Um Interaktion und Animation in Webseiten zu ermöglichen, können sogenannte Scripts - kleine Programme - in die Seiten eingebunden werden. Hiermit lassen sich Komfortfunktionen wie die Prüfung von Benutzereingaben realisieren sowie grafische "Spielereien" implementieren, die HTML alleine nicht bieten würde.
   HTML-Seiten sind reine Textdokumente und können somit frei bearbeitet werden. In der Regel werden heute jedoch komplexe Web-Editoren für die Erstellung eines Internetauftritts verwendet.
   HTML-Dateien besitzen in der Regel die Dateiendungen ".html" oder ".htm".
HTTP
Abk./Abgekürzt für: HyperText Transfer Protocol
Hypertext-Übertragungsprotokoll

   Übertragungsstandard für die Übermittlung von HTML-Seiten im Internet. Das HTTP-Protokoll legt fest, wie die Daten in einzelne Pakete aufgeteilt und verschickt werden sollen. Internet-Adressen, die das HTTP-Kommunikationsprotokoll verwenden, beginnen immer mit "http://".
Homepage
"Heimseite"

   Die Einstiegsseite eines Internetangebotes, auf der sich der Anbieter in der Regel vorstellt und seine zentralen Themen herausstellt.
   Wird synonym häufig für das gesamte Angebot eines Webauftritts verwendet.
Host
Wirt, Wirtsrechner

   Ein Host ist ein leistungsfähiger Rechner, der auf Grund seiner Rechen- und Speicherkapazität angeschlossenen Rechnern bestimme Dienste (Rechenzeit, Speicherkapazität und Daten) anbietet und als Verbindungsknoten in einem Netzwerk, beispielsweise zu anderen Internet-Seiten, dient. Hosts sind alle Server, die über eine IP-Adresse verfügen, also im Rahmen des Domain Name System (DNS) über einen Name Server erreichbar sind.

Synonym: Hostrechner, Hostcomputer
Hyperlink
   Ein Hyperlink ist Querverweis, der Texte und Objekte von Dokumenten miteinander verbindet. Ein Hyperlink erscheint als ein farblich oder optisch abgesetztes Element innerhalb von Dokumenten. Durch Anklicken mit der Maus folgt der Browser dem Verweis und zeigt dessen Ziel an. Hyperlinks sind das Grundkonzept der interaktiven Darstellung von Dokumenten und kommen vor allem im World Wide Web der in Online-Hilfen zum Einsatz.
IP-Adresse
Abk./Abgekürzt für: Internet Protocol Adress
Internetprotokoll-Adresse

   Bei Netzwerken, die mit dem TCP/IP-Protokoll arbeiten, ist jeder verbundene Computer über eine numerische Adresse eindeutig identifizierbar. Eine IP-Adresse besteht aus vier - durch einen Punkt getrennte - Bytes, die jeweils einen Wert zwischen 0 und 255 annehmen können. Eine typische IP-Adresse ist beispielsweise "123.123.123.123". Die IP-Adresse besteht aus zwei Elementen, der Netzwerkadresse (Kennung des Netzwerks) und der Host-Adresse (Kennung eines bestimmten Gerätes im Netzwerk).
IRC
Abk./Abgekürzt für: Internet Relay Chat

   Ein Protokoll im Internet für Echtzeit-Kommunikation über Tastatur und Bildschirm. Der IRC ist im Prinzip ständig aktiv und behandelt verschiedene Themen gleichzeitig über Kanäle.
ISDN
Abk./Abgekürzt für: Asynchronous Integrated Services Digital Network
Dienste integrierendes digitales Netzwerk

   Digitales Kommunikationsnetzwerk, das aus bereits bestehenden Telefondiensten entstanden ist. Es bietet auf Grund der vollständigen Digitalisierung des Übertragungsweges eine weit höhere Leistungsfähigkeit (Datentransferrate, Reichweite, Sprachqualität, Fehlersicherheit und Störanfälligkeit sowie neue Funktionalitäten) als das herkömmliche analoge Telefonnetz.
Internet
Abk./Abgekürzt für: International Network

   Das Internet ist ein weltweit öffentliches Datennetzwerk. Es vereinigt eine ganze Reihe von Diensten, wobei das World Wide Web und die E-Mail-Funktionen den Löwenanteil der Daten- und der Kommunikationsaufwände bewältigen. Weitere, nicht ganz so bekannte Dienste, sind: Gopher, FTP, Usenet, WAIS und Telnet.
Internet Explorer
Abk./Abgekürzt für: IE

   Bezeichnung für den Web-Browser der Firma Microsoft. Gehört heutzutage zu den am weitesten verbreiteten Browsern im PC-Bereich.
Intranet
   Ein lokales Netzwerk, welches Internet-Programme und -Standards benutzt. Über das verwendete TCP/IP-Protokoll können auf einfache Weise unterschiedliche Rechnerarchitekturen und Betriebssysteme miteinander verbunden werden.
Java
   Eine von der Firma Sun entwickelte, objektorientierte Programmiersprache, die sich vor allem durch Ihre Plattformunabhängigkeit großer Beliebtheit erfreut. Java-Programme bestehen aus Byte-Code, der zur Laufzeit interpretiert werden muss, so daß sich im Vergleich zu herkömmlichen, kompilierten Programmen häufig Performanceeinbußen ergeben.
Java-Applets
   Softwarekomponenten, die durch einen WWW-Browser ausgeführt werden. Sie können in eine HTML-Seite integriert werden und ermöglichen, indem sie auf Bibliotheksfunktionen zugreifen, interaktive Inhalte auf Webseiten.

Synonym: Applets
JavaScript
   Eine ursprünglich von Netscape entwickelte Programmiersprache für Steuerungsaufgaben innerhalb von HTML-Seiten. Das Erstellen interaktiver Webseiten wird erst durch solche Erweiterungen möglich.
   Problematisch dabei ist jedoch, daß viele Internetnutzer aus Sicherheitsgründen die Ausführung solcher Inhalte unterbinden. Bei der Entwicklung von Webseiten ist daher immer darauf zu achten, diese Benutzer nicht von den wichtigen Bestandteilen einer Website auszuschließen.
LAN
Abk./Abgekürzt für: Local Area Network
Lokales Netzwerk

   Lokales Netzwerk, bei dem die räumliche Ausdehnung zumeist auf einige 100 Meter begrenzt ist. LANs werden vor allem in Unternehmen und Behörden genutzt, um Daten, Informationen und Peripheriegeräte (Drucker, etc.) für eine große Anzahl von Rechnern nutzbar zu machen.
Level-Domain
Abk./Abgekürzt für: TLD

   Die höchste Ordnungsstufe für Domains im Internet. Die Level-Domain beschreibt im allgemeinen das Herkunftsland der Website (z.B. ".de") oder die Art der Nutzung (z.B. ".com" für gewerbliche Nutzung).
   Den eigentlichen Domainnamen bezeichnet man als Second-Level-Domain - z.B. "digital-abstract".

Synonym: Top-Level-Domain
Mail-Server
   Ein spezieller Server, der dazu dient, den E-Mail-Verkehr eines bestimmten Bereiches zu verwalten. Der Mail-Server sammelt versendete E-Mail-Nachrichten und leitet diese an die entsprechenden Empfänger weiter. Er stellt außerdem die Mailboxen für einzelnen Teilnehmer zur Verfügung.
Mailbox
"Briefkasten"

   Elektronisches Postfach für das Empfangen und Versenden von E-Mails. Hierunter ist ein personengebundener Speicherplatz auf einem Mail-Server zu verstehen.
Modem
Abk./Abgekürzt für: Modulator-Demodulator

   Ein Peripheriegerät zur Datenübertragung über Fernsprechleitungen. Das Modem des Senders wandelt die digitalen Signale des Rechners in Analogsignale um, die dann über eine Telefonleitung an einen Empfänger versendet werden können. Das Modem des Empfängers wandelt diese Daten wieder in eine für den Computer lesbare digitale Form um.
NIC
Abk./Abgekürzt für: Network Information Center
Netz-Informationszentrum

   Verantwortlich für die Vergabe von IP-Adressen und Domainnamen sowie deren jeweilige Eindeutigkeit. Dabei gibt es heutzutage national verantwortliche NICs, so z.B. die DENIC in Deutschland.
NNTP
Abk./Abgekürzt für: Network News Transfer Protocol
Netzwerk-Nachrichten-Übertragungsprotokoll

   IP-Dienst für den Zugriff auf Newsgroup-Server mit Diskussionsgruppen und die Übertragung der Usenet-Newsgroups (für die Teilnahme an den Usenet-Groups ist ein Newsreader erforderlich).
Netscape
   Ein amerikanischer Softwarehersteller, der einen der ersten Browser (Netscape Navigator) für das World Wide Web entwickelte und lange Zeit die führende Marktposition innehatte. Die Nachfolgeversion Netscape Communicator konnte nicht an den Erfolg der ersten Version heranreichen und spielt heute fast nur noch auf UNIX-Rechnern eine größere Rolle.
Newsgroup
"Nachrichtengruppe"

   öffentliche Diskussionsgruppe im Usenet, in denen thematisch geordnete Themen mittels Textbeiträgen behandelt werden. Früher waren eigene Programme (sogenannte Newsreader) für die Teilnahme an den Foren erforderlich. Inzwischen sind die meisten Newsgroups aber auch im World Wide Web mittels eines normalen Browsers abrufbar.
Open Source
Abk./Abgekürzt für: OS
"Quelloffen"

   Software, die unter einer von der Open Source Initiative (OSI) anerkannten Lizenz steht. Die OSI stützt sich bei der Bewertung auf die Kriterien der Open Source Definition. Eine der wichtigsten Charakteristika von OS ist, daß auch der Quelltext einer Software offen für Bearbeitung und Weiterverbreitung ist und nicht nur die Software selbst (Freeware).
Pixel
   Ein einzelner Bildpunkt auf dem Bildschirm, der genau eine im aktuellen Farbraum definierte Farbe annehmen kann. Die Anzahl der sichtbaren Pixel ist maßgeblich für die Auflösung.
Protokoll
   Vorschrift und Definition verschiedener Regeln zwischen zwei oder mehreren Computern zur Datenübermittlung. Dabei müssen alle Teilnehmer mit demselben Protokoll arbeiten. Auf der Grundlage des jeweiligen Kommunikationsprotokolls soll eine sichere und effiziente Übertragung der Daten gewährleistet werden.
   Das momentan am weitesten verbreitete und auch im Internet angewendete Übertragungsprotokoll ist TCP/IP.
Provider
"Anbieter"

   Der Anbieter eines Internetzugangs. Darunter ist ein Unternehmen zu verstehen, das seinen Kunden den Zugang über einen eigenen Internet-Server zum Internet ermöglicht und auch die dafür erforderlichen Passwörter und Rufnummern vergibt. Er bietet normalerweise Einwahlmöglichkeiten über Modem und ISDN und verlangt dafür entweder einen monatlichen Pauschalbetrag oder zeit- und datentransferabhängige Nutzungsgebühren.
Router
   Hard- oder Softwarekomponente, die gleichartige oder ähnliche Netzwerke bzw. deren Segmente logisch verbindet und den Datenaustausch steuert. In großen Netzen, speziell dem Internet, werden leistungsfähige Router eingesetzt, die für jede Übertragung automatisch auch den günstigsten Weg suchen. Dazu benutzen sie Adresstabellen und den Kontakt zu anderen Routern.
SET
Abk./Abgekürzt für: Secure Electronic Transaction
sichere elektronische Transaktion

   Ein Protokoll zur verschlüsselten und authentifizierten Übertragung von Benutzerdaten beim Handel über das Internet. Das auf einer 128-Bit-Verschlüsselung beruhende Verschlüsselungsverfahren gilt als äußerst sicher gegen unberechtigten Zugriff. SET ist ein Standardverfahren für den sicheren elektronischen Zahlungsverkehr.
SGML
Abk./Abgekürzt für: Standard Generalized Markup Language
standardisierte, verallgemeinerte Markierungssprache

   Dokumentenauszeichnungssprache, die internationalen Standards zur Reglementierung der Dokumentverarbeitung folgt. Dabei erfolgt eine Festlegung der Struktur, mit der Dokumente ausgezeichnet werden. Durch SGML wird eine Kompatibilität zwischen Dokumenten verschiedener Systeme erreicht, ohne dass ein Dokument erneut erfasst und für ein anderes System vorbereitet werden muss. Es lassen sich mit SGML große Mengen komplexer, häufig überarbeiteter Dokumente über verschiedene Anwendungen und Rechnerplattformen hinweg in einer Vielzahl von Medien gemeinsam nutzen.
SSL
Abk./Abgekürzt für: Secure Socket Layer
"Sichere Sockelschicht"

   Ein Übertragungsprotokoll für sichere Transaktionen im Internet. SSL bindet sich sehr gut in das Schichtenmodell moderner Netzwerke ein, so daß es nicht auf bestimmte Datentypen und Dienste festgelegt ist. Auf der Server-Seite gilt SSL inzwischen als Standardcodierungsverfahren.
Script
Skript, "Drehbuch"

   Ein Computerprogramm, das aus einer sequentiellen Anordnung von Befehlen besteht. Skripte werden in der Regel nicht kompiliert, sondern erst während der Ausführung interpretiert (im Gegensatz zu herkömmlichen Programmen).
Server
"Diener"

   Ein Server ist ein zentraler Rechner, der als Verbindungsglied zu den Clients fungiert und Dienste und Dateninhalte bereitstellt. Jeder Internet-Dienst wird auf einem Server ausgeführt, der an das Internet angebunden ist. Dieser hat eine ihm eindeutig zugewiesene Domain und IP-Adresse, die ihn von anderen Servern unterscheidet und für eine eindeutige Adressierung von Anfragen sorgt. Ein Server kann auch mehrere Aufgaben erfüllen, wie zum Beispiel HTTP, FTP oder Gopher.
Shareware
   Konzept für den Vertrieb von Software, bei dem der Programmautor seine Programme selbst vermarktet. Dabei wird nach einem (häufig kostenlosen) Testzeitraum die Software registriert und eine Lizenzgebühr für die weitere Nutzung fällig, die direkt an den Entwickler zu entrichten ist. Bei Nichtregistrierung muss die Software wieder gelöscht werden.
Skriptsprache
   Eine Programmiersprache zur Entwicklung von Programmen, die vom ausführenden Programm zur Laufzeit interpretiert und abgearbeitet werden. Im Webdesign kommt heutzutage vor allem Java-Script eine hohe Bedeutung zu, da es eng mit den Funktionalitäten von CSS zusammenarbeitet.
Splitter
   Ein Gerät, das bei gleichzeitiger Nutzung von ADSL und ISDN eingesetzt wird, um das eingehende Signal in Datenbereich und ISDN-Informationen zu trennen.
TCP/IP
Abk./Abgekürzt für: Transmission Control Protocol / Internet Protocol

   Protokollsammlung für den Datentransport zwischen Rechnersystemen. Heutzutage ist TCP/IP zum Standardprotokoll für Datentransporte im Internet geworden. Es ermöglicht Übertragungen zwischen Rechnern mit unterschiedlichen Prozessoren und Betriebssystemen.
   TCP zerlegt die Daten in einzelne Pakete, die nummeriert werden und eine Prüfsumme enthalten. IP regelt die Zustellung der Datenpakete anhand der Zieladressen.
URL
Abk./Abgekürzt für: Uniform Ressource Locator

   Das im Internet verwendete Adressierungsschema. Hierdurch alle im Internet verfügbaren Dokumente und Daten eindeutig identifizierbar.
Bespiel: "http://services.digital-abstract.de/index.html"
Upload
"Heraufladen, Hochladen"

   Bezeichnung für das Aufspielen von Daten auf einen entfernten Rechner über das Internet oder in einem Netzwerk. Das Herunterladen von Daten auf den eigenen Rechner wird als "Download" bezeichnet.
VBScript
Abk./Abgekürzt für: Visual BASIC Script

   Ein von Microsoft für den Internet Explorer entwickelte Scriptsprache. Sie baut syntaktisch auf der ebenfalls von Microsoft entwickelten Programmiersprache Visual Basic auf.
VRML
Abk./Abgekürzt für: Virtual Reality Modeling Language

   Eine Beschreibungssprache für dreidimensionale Welten und Objekte. Ähnlich wie bei HTML wird die Struktur der anzuzeigenden Objekte beschrieben und die konkrete Darstellung dann einem VRML-Player überlassen. In der Regel erfolgt die Anzeige von VRML-Dokumenten über ein in den Browser integriertes Plugin. Die gängigen Browser können von sich aus keine VRML-Dateien anzeigen. VRML wird inzwischen von seiner Weiterentwicklung "X3D" abgelöst.
World Wide Web
Abk./Abgekürzt für: WWW, W3, Web
weltweites Netz

   Das WWW wurde Ende der 80er Jahre im Kernforschungszentrum CERN in Genf entwickelt. Kernpunkt des WWW ist die Bereitstellung einer Plattform für die Übertragung von Hypertext und der damit verbundenen Inhalte. Während früher die Übertragung von reinem Text im Vordergrund stand, ist das World Wide Web heute ein weltumspannendes Informationssystem und bietet die Möglichkeit beliebige multimediale Inhalte (wie Grafiken, Video, Audio) zu übertragen. Durch die einfache Bedienbarkeit wurde das WWW in kürzester Zeit zum größten Inhaltsträger im Internet.
   Um sich im WWW zu bewegen, benötigt der Anwender neben einem Internetanschluß auch noch ein entsprechendes Anzeigeprogramm, einen sogenannten Browser. Die bekanntesten Browser sind heutzutage der Internet Explorer von Microsoft, der Firefox von Mozilla sowie Opera und Netscape.

Synonym: Wenn in der breiten Masse von "Internet" gesprochen wird, so bezieht sich dies heutzutage immer auf das WWW, da die anderen Dienste (FTP, etc.) der breiten Öffentlichkeit meist nicht bekannt sind.
XML
Abk./Abgekürzt für: eXtensible Markup Language
Erweiterbare Auszeichnungssprache

   Vom W3C-Konsortium verabschiedete Empfehlung für einen Standard für die Formatierung von Web-Seiten. XML ist eine sogenannte Auszeichnungssprache und dient somit dem Grundgedanken, Inhalte und konkrete Darstellung von Dokumenten unabhängig voneinander zu definieren. Etwas vereinfacht ausgedrückt könnte man sagen: Eine solche Sprache dient dazu, andere Sprache zu erzeugen.
   Wichtige Merkmale von XML sind die Formatierungsfunktion XSL (Extensible Style Language), die gegenüber dem in HTML enthaltenen CSS eine größere Flexibilität und eine bessere Automatisierung ermöglicht sowie die Möglichkeit, eigene Seitenelemente zu definieren.
   XML-Dateien können auch in normalen Browsern angezeigt werden. Dabei können allerdings Teile der Informationen - z.B. Formatierungen - verloren gehen.